Punktum

Freitag, 11. Mai 2012

Baustelle, die 327.

In den Wirren der letzten Wochen hat sich aber nun endlich wenigstens eine Baustelle (im wahrsten Sinne des Wortes) gelöst.

Die Renovierung des Büros, die ja zeitlich und finanziell völlig ausuferte, scheint echt weitesgehend abgeschlossen zu sein.

Vor 2 Wochen kamen die ersten Möbel, vorige Woche wurde endlich sauber und die Werkzeugsammlung wurde minimiert.

Es ist noch nicht ganz fertig, da und dort fehlt noch etwas: Abschlußleiste beim Regal, Plexiglastür in der Küche, eine Bar, Sessel für den Besprechungstisch, farbliche Akzentgestaltung, Türgriff innen, Türschild usw.

Mein Schreibtisch ist noch immer leer (eh klar, das Chaos ist noch in meiner Wohnung) und dennoch...

Ganz witzig, dass ich mich plötzlich dort so wohl fühle. Als hätt ich das Büro eh schon immer. Sogar der erste Termin ging gestern über die Bühne. Nicht mit einer Lieblingskundin (eher das krasse Gegenteil), aber es lief gut und richtig fein!

Ich hoffe, wir halten das Chaos im Zaum und es läuft in Zukunft so, wie sich das jetzt anfühlt...

Hach, scheen......!

Dienstag, 8. Mai 2012

wieder einmal Papierallergie

habe gestern Nacht endlich die Buchhaltung gemacht... Gefühlt waren das ca. 1000 Belege und da fiel mir doch glatt auf, dass ich 7 Rechnungen noch nicht mal geschrieben habe.

4 hab ich erledigt, 2 waren mir zu kompliziert und bei der letzten muß ich erst herausfinden, wie es eigentlich verrechnet wird.

Allerdings fand ich auch raus, dass ich 317€ erhalten habe, die ich zwar Auftraggeber, nicht aber einen Auftrag zuordnen kann. Hm....

Sollte ich heute also im Spital gefragt werden, ob Allergien bekannt sind, werde ich mal mit "Ja, vor allem gegen Papier" antworten :-)

Donnerstag, 22. März 2012

alles anders

nix mit "time to say goodbye".... der Vormittag war noch ausgesprochen geschäftigt. 3 Stunden Wirtschaftsprüfung mit XCY. "Hey, mein letzter Projekttag" - ich sollt nur noch aufräumen und "goodbye" sagen!

Mit Ach und Krach hab ich die versprochenen Kaffees (4 an der Zahl) auch noch untergebracht (vielleicht ist das Schuld am Herzrasen? ;-)) und dann kämpfte ich um Fassung.

2x durchs Haus, mich schichtweise verabschieden und mit diesen Reaktionen hatte ich nicht gerechnet... Die Perle fing zu weinen an - herzzerreissend (ich gestehe, ich dachte im ersten Moment, sie hätte eine unheilbare Krankheit diagnostiziert bekommen).... und das nur, weil ich gehe... Nach 20 Min Heulkrampf ihrerseits kullerten auch bei mir 3 Tränen.

Mr. Ami ging schon gestern samt Ehegattin mit mir Mittagessen und umarmte mich heute. Hä??? Und ich soll doch Kontakt halten und wirklich, ganz ernsthaft, er würde sich freuen, mich in 6 Monaten nochmals durch das Werk zu führen.... das wäre nicht nur dahin gesagt, sondern weils so unvorstellbar wäre, dass ich am Montag nicht mehr da wäre.

Und die emails... Nein, ich schreibe niemals Abschiedsmails. Find ich einfach entbehrlich. Wer will, bekommt ohnehin meine Kontaktdaten... Aber das email von ganz, ganz, ganz oben (weltweit; CEO) ist besser als jedes Referenzschreiben. Auch der Fachliche ganz, ganz oben (weltweit) dito.

Europa, fast ganz oben, hinterließ eine mobilbox-Nachricht, wo ich dann echt fast unsicher wurde, ob er MICH meinte... Und Mr. Pragmatisch stand gestern tatsächlich vor mir... er hätte erst letzte Woche von meinem letzten Tag erfahren und befand, er müsse nochmals kommen.

Die eingestellten Piefkes bewiesen ihr Österreichisch (lol, war eher die Lachnummer) und der Zwillig, sehr pragmatisch und klar, stand mit mir bei der letzten Zigarette und sagte: "morgen ists noch normal, dass ich allein im Büro bin, aber Montag?!?! und du mußt wirklich nach Deutschland??"

Überraschend viele wollten sich gar nicht verabschieden, weil... man sehe sich eh nochmals und außerdem...

Nur Mr. Hoppla, jetzt komm ich, wird heut vermutlich feiern, dass er nicht mehr mit mir konfrontiert ist ;-) Aber Jungchen, du kommst noch in meine Gasse. Das ist keine Drohung, nur eine Feststellung!

Ich bin zwar heut wirklich ausgelaugt (und sollte noch was für morgen vorbereiten), aber andererseits sehr befriedigt. Allerdings wird meine Vision von langem Schlafen immer größer.....

time to say....

...


Dieses Lied hab ich am 27.6.2007 das letzte Mal bewußt gehört. Tränen liefen, ein Abschied!

Heute werde ich es mir via CD einspielen und mich wie ein Schneekönig freuen!

Zwei, drei liebe Menschen werd ich wohl vermissen, nicht aber das Umfeld...

Ich wünsche dem Unternehmen eine 180Grad Kehrtwende in ihrer Personalpolitik. Die Entscheidungen der letzten Wochen waren und sind für mich nicht nachvollziehbar. Ein gutes Beispiel, wie Angst vor Veränderungen und Risiken ein Unternehmen lähmen können. Ein noch besseres Beispiel für einen Verlauf, wenn der Boss schwach ist und jeder Konfrontation aus dem Weg geht...

Ich hoffe für die Mitarbeiter, dass das Unternehmen überlebt. Eine kleine Chance gibt es dafür. Aber wenn, steht das Unternehmen in spätestens 2 Jahren vor einer Wiederholung des Problems. So was nennt man "hausgemacht"...

Mittwoch, 21. März 2012

Blues

... ist es nicht völlig aberwitzig, dass mich zum Ende eines jeden Projekts der Blues beschleicht?

Ich weiß, angesichts der entsprechenden Beiträge der letzten Wochen, werden einige nun den Kopf schütteln, mit den Achseln zucken und kreisende Bewegungen mit dem Zeigefinder an der rechten Schläfe vollziehen.

Jepp, das ist die schizophrene Seite an mir oder doch die masochistische?

Nur Mr. Hoppla hier komm ich! sowie den Ami werd ich nicht vermissen, auch nicht die Büronachbarin aka hinterfotzige Schlange. Auch nicht die Tussi.

Aber die.. und die.. und den.. und... boah, die.... Himmel, keine Diskussionen mehr im Rauchereck?

Himmel hilf und lass Hirn auf mich regnen!

Donnerstag, 15. März 2012

Höflichkeit?

Mein Riesenprojekt (nein, nicht die Baustelle, sondern das berufliche) neigt sich langsam, aber stetig dem Ende zu.

Nach und nach ziehe ich mich aus dem operativem Geschäft zurück und das ist gut so!

Die Übergabe ist eine Bilderbuchübergabe, wie sie nicht besser laufen könnte und ich bin stolz, dass meine Nachfolge bislang nichts von mir Eingeführten ändern möchte.

Nach und nach wurde ich ja in die Unternehmenspolitik hineingezogen - etwas, was ich nie wieder erleben wollte und ja, das Projekt war die Bestätigung, dass ich dazu keine Lust mehr habe. Danke! Ich nicht mehr...

So manches hat mich schockiert, verletzt, getroffen. Auch war meine Position wochenweise wirklich an der Kippe. Umso mehr freuen mich Aussagen der Gottoberen in den letzten Tagen. Mir wurde von höchster und zweithöchster Stelle weltweit für meinen Einsatz gedankt. Das wurde auch in meiner Abwesenheit in hochoffiziellen meetings wiederholt.

Ich neige dazu, das wirklich für bare Münze zu nehmen, da ich ja gehe - sie hätten keinen Grund, mir Honig ums Maul zu schmieren....

Und: der liebe Ami hat mich zu sich zum lunch eingeladen. ??? Hatte ich auch noch nie... wir werden sehen...

Jedenfalls ist das alles gut so und ich freu mich auf das Leben "danach" ;-)

Dienstag, 14. Februar 2012

alles besser...

Und tatsächlich, heute scheint alles besser:

Mein Arbeitspensum hab ich bis inkl. gestern nacht um 1.00 Uhr geschafft.... quasi just in time, weil in 2 Stunden mein Steuerberater kommt, um die Unterlagen abzuholen ;-)

Das nenn ich Service - morgen ist nämlich Geld beim Finanzamt fällig und er macht es heute nachmittag!

Den Rest hab ich auch geschafft plus Arbeiten auf der Baustelle - hier gilt: mühsam ernährt sich das Eichhörnchen... Aber immerhin! Und das Schöne: meine Wohnung ist wieder betretbar und halbwegs sauber! Mein Putzengel hat mich erstmals nach 4 Monaten wieder besucht und hach, selten war ich so dankbar wie diese Woche!

Am Sonntag bin ich um 21.30 mitten in einem ausgesprochenen Satz eingeschlafen. Ich hoffe, meine eigene Stimme wirkt auf andere nicht ganz so einschläfernd.

Jedenfalls werd ich diese Woche geniessen - doch, ja, ich arbeite, aber endlich wieder in einem vernünftigen Ausmaß. So ist zumindest der Plan!

Freitag, 10. Februar 2012

Durchknallwoche, die 2.

Ich fühl mich ausgelutscht und ausgespuckt.

Der Trost, dass Mitte/Ende März alles besser wird, war seit Wochen das vielgerühmte Licht am Ende des Tunnels.

Im Moment scheinen aber die Kontaktlinsen beschlagen zu sein oder das Licht aufgrund der trübe Tage zu einem Stecknadelpunkt minimiert zu sein.

Aufmunternde Worte á la "hey, heute ist Freitag" kann ich vor Müdigkeit nicht mal wegwischen. Ja, heute ist Freitag. Doch für das Arbeitspensum, das ich bis Mo früh erledigen sollte, bräuchte ich ca 4 Tage.

Lösungsversuche á la "Na, du hast ja noch die Nächte" würde ich, wenn ich nicht so müde wäre, schulterzuckend und lapidar mit der trockenen Antwort "die sind da schon mit einkalkuliert" erwidern.

Gestern hörte ich, ich wäre ein "zacher Knochen" - prinzipiell eine hilfreiche Eigenschaft, bei mir meistens eine kontraproduktive Eigenschaft. Ich tendiere nämlich, weit über Grenzen zu gehen.

Erste körperliche Anzeichen regen sich, ich bemerke sie, weiß aber keine Lösung...

Daher reduziere ich mal meinen geistigen Horizont in mittelfristiger Hinsicht auf Ende nächster Woche ("da wird alles besser") und den kurzfristigen auf die nächsten 3 Stunden. Da ist nämlich die Physiotherapie zu Ende.

Während der Behandlung werden ich und ich mich auf die 2 dringlichsten Punkte einigen und sollte dann noch Zeit bleiben, werden ich und ich uns über die 2 wichtigsten Punkte unterhalten. Den Rest werde ich gekonnt ignorieren.

Und jetzt schreib ich schnell noch 2 Angebote! :-)

Donnerstag, 2. Februar 2012

Happy Birthday!

Mist, schon wieder vergessen!

Gestern hatte ich quasi Geburtstag! Naja, nicht ich und dann doch wieder "ich".

Das "ich" als Selbständige besteht nun 3 Jahre und "ich" bin schon im 4.

Die gefühlte Zeit schwankt zwischen "ich hab mich ja grad erst selbständig gemacht" und "ich kann mich an gar nichts anderes mehr erinnern".

Anstrengende 3 Jahre und zugleich sehr angenehme 3 Jahre. Ich hab viel Neues gelernt, immer noch nicht alles (danke für dein Kommentar, Anja-Pia!).

Bald bin ich 5 Jahre vom Donut weg - ist das zu fassen? Gestern hatte eine Ex-Kollegin ein Bild vom Gebäude auf dem Gesichtsbuch gepostet. Bereut habe ich den Schritt nie, sentimental war ich Gottseidank nur ganz selten. Gestern war spannenderweise beim Betrachten des Fotos ein solcher, sehr, sehr kurzer Moment.

Und dann betrachte ich das "Grün" rund um mich und stelle fest, "Blau" passt eh nicht zu mir ;-)

Doch ohne den Donut wäre das "Grün" nicht entstanden. Ich hätt mir das nie zugetraut und immer noch bin ich völlig perplex, dass es gelungen ist.

Hab ich jemals schon die ausschlaggebende Geschichte gepostet, warum ich Zögerliche dann doch den Schritt in die Selbständigkeit gewagt hatte?

Mittwoch, 1. Februar 2012

Mantra

Ich werde nicht verlängern - egal, was passiert! Ich nehme mir sonst die Möglichkeit, einen viel lukrativeren Auftrag anzunehmen, der zeitlich und phsychisch weniger belastend ist.

Ich werde nicht verlängern - egal, was passiert! Ich nehme mir sonst die Möglichkeit, einen viel lukrativeren Auftrag anzunehmen, der zeitlich und phsychisch weniger belastend ist.

Ich werde nicht verlängern - egal, was passiert! Ich nehme mir sonst die Möglichkeit, einen viel lukrativeren Auftrag anzunehmen, der zeitlich und phsychisch weniger belastend ist.

Und die Unkenrufe ("schaun wir mal, ob deine Nachfolgerin wirklich bleibt) verhallen ungehört im Äther - es wird alles gut!!

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